Urlaub am Strand und im Schnee

Bei der Wahl seines Urlaubsziels sollte man auch die Vorlieben seines Hundes beachten. Ein Husky fühlt sich im Schnee am wohlsten und für einen Labrador Retriever gibt es hingegen nichts Schöneres als am Strand zu toben und den Urlaub im Wasser zu verbringen.

Urlaub am Strand
Entscheidet man sich für den Strandurlaub, sollte man morgens und abends Gassi gehen, wenn die Sonne noch nicht oder nicht mehr so stark brennt. Die Mittagshitze sollte man seinem Vierbeiner nach Möglichkeit ersparen! Am Strand selber sollte man seinem Hund auf alle Fälle einen schattigen Platz unter dem Sonnenschirm oder -segel anbieten und an ausreichend frisches Trinkwasser, sowie einen Wassernapf denken, denn auch Vierbeiner haben bei Hitze einen erheblich höheren Flüssigkeitsbedarf! Falls Ihr Hund noch nie am Meer war achten Sie darauf, dass er kein salziges Meerwasser trinkt, da dieses zu Erbrechen führt.

Bitte  denken Sie unbedingt an die Mitnahme von Kotbeuteln, um  die  Hinterlassenschaften  Ihres Vierbeiners ggfs. entsorgen zu können. Nach dem Besuch am Strand sollten Sie Ihrem Hund das Salzwasser und auch den Sand aus dem Fell spülen oder aber ihn gut durchbürsten. Zu beachten ist ebenfalls, dass auch ein Vierbeiner bei zu ausgiebiger oder zu intensiver Sonneneinstrahlung einen Hitzschlag bekommen kann. Dieser kann im schlimmsten Fall zu Koma, Hirnschlag oder sogar zum Tod führen. Da Hunde keine Schweißdrüsen haben und daher ihre Körpertemperatur lediglich durch Hecheln regulieren, können Sie Ihrem Hund (falls er nicht selber gerne ins Wasser geht) helfen, indem Sie ihrem Liebling nasse Tücher auflegen.

Damit Ihr Tier keinen Sonnenbrand bekommt, cremen Sie empfindliche Stellen, wie z. B. Nase und Ohren mit unparfümierter Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor ein.

Urlaub im Schnee
Ausgelassen im Schnee tollen und den wohlverdienten Urlaub in den Bergen zu verbringen, was gibt es schöneres für Mensch und Tier? Bitte bedenken Sie aber, dass Ihrem Hund der Urlaub wenig gefallen wird, wenn er im kühlen oder im von der Sonne erwärmten heißen Auto warten muss, während sich seine Menschen dem Ski oder Snowboard fahren widmen. Und lassen Sie Ihren Liebling für diesen Zeitraum in der Ferienunterkunft, so kann man ihn vermutlich ebenso wenig für den Winterurlaub begeistern. Möchte man auf diese Form des Skiurlaubs nicht verzichten, sollte man sich rechtzeitig vor Urlaubsantritt um einen Hundesitter am Ferienort bemühen.

Damit Ihr Urlaub im Schnee zu einem Erlebnis für Mensch und Tier wird, sollte man seine Aktivitäten den Bedürfnissen aller Mitreisenden anpassen. Wanderungen oder Schlittenfahrten durch eine verschneite Landschaft auf geräumten, ungestreuten Wegen werden nicht nur Ihren Vierbeiner erfreuen. Bitte geben sie Ihrem Hund Gelegenheit sich zwischendurch aufzuwärmen, um Erfrierungen vorzubeugen. Kurzhaarige Hunde sind kälteempfindlicher als langhaarige. Ohren, Zehen, Schwanz und Hodensack sind wegen ihrer geringen Durchblutung am ehesten von Erfrierungen betroffen.

Pfoten und Fell erfordern im Winterurlaub besonderer Pflege. Da gestreute Wege für eine Hundetatze nicht gerade angenehm sind, hilft hier das Eincremen mit Vaseline. Auch gibt es in Tierfachgeschäften “Schuhe” für Hunde zu kaufen. Diese verhindern das Bilden von lästigen  Eisklumpen zwischen den Zehen und schützen die Pfoten vor Streusalz.

Bitte denken Sie auch im Schnee unbedingt an die Mitnahme von Kotbeuteln, um die Hinterlassenschaften Ihres Vierbeiners ggfs. zu entsorgen.